Medizinische Beratung im Internet

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Medizinische Beratung im InternetFür viele Mediziner ein rotes Tuch, für viele Internetuser ein willkommener Service – medizinische Beratung aus dem Internet.

Gerade in der heutigen Gesellschaft, wo Zeit ein knappes Gut ist suchen die internetaffinen jungen Menschen gerne erst Mal Internet nach einem Rat, vor allem bei geringen Beschwerden bei denen man unter Umständen erst einmal die Anreise und Wartezeiten bei einem Arzt scheut.

Einem Artikel in der Mainpost zufolge ist es statistisch bewiesen, dass leichte bis mittlere Beschwerden zum Computer oder Laptop und nicht mehr zum Arzt führen. Ausserdem wird in diesem Artikel der interessante Begriff „Cyberchonder“ erklärt.

Aber wie stellt man sich als Zahnarzt auf die Konkurrenz aus dem Netz ein und wie geht mit Patienten um die einen mit einer möglicherweise nicht korrekten Diagnose oder Meinung aus dem Internet konfrontieren? Woran erkennt man einen Cyberchonder, der online diagnostizierte Erkrankungen und Symptome übernimmt?

Auf keinen Fall sollte man gegenüber dem Patienten die Onlineangebote verteufeln oder ganz ignorieren. Statt dessen ist eine Aufklärung über die unterschiedlichen Vorgehensweise von sogenannten Webdoktoren und einer persönlichen medizinischen Untersuchung sinnvoll.

Dem Patienten muss klar gemacht werden, dass die eigene Gesundheit ein wichtiges und einzigartiges Gut ist und bei ernsthaften Erkrankungen eine genaue Untersuchung beim Arzt unvermeidbar ist.

Empfehlungen und Diagnosen von Webdoktoren können als Informationsquelle dienen, nicht aber als Grundlage einer (Eigen-)Behandlung oder einer sonstigen Therapie.

Gerade die Ursachen von Zahnschmerzen können so vielfältig sein, dass man ohne eine optische Kontrolle der Zähne, des Kiefers und des Zahnfleischs keinerlei Diagnose stellen kann. Besonders beim Auftreten von nur temporären und leichten Zahnschmerzen wird lieber mal zur Schmerztablette oder zur Gewürznelke gegriffen als den unbeliebten Gang zum Zahnarzt anzutreten. Hier kursieren auch gerade im Internet die kuriosesten Tipps was man gegen Zahnschmerzen machen kann und viele Menschen vergessen, dass das effektivste und beste Mittel dagegen der Gang zum Zahnarzt ist.

Ein Kommentar zu „Medizinische Beratung im Internet

    Manuela sagte:
    19. August um 11:49

    Das ist ja immer wieder ein Witz. Wie kann den bitte Google oder irgend ein „Arzt“ wiesen was ich habe? Über Internet mir eine Diagnose stellen lasse würde ich persönlich nie.
    Ich verlasse mich auf meinen Arzt, sei es den der Hausarzt oder Zahnarzt.

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